Mandatsbuchhaltung

Die Mandatsbuchhaltung stellt einen der wesntlichen Punkte in der Mandatsverwaltung dar. Sie kann mit integrierter Finanzbuchhaltung oder aber auch alleinstehend verwendet werden.

Insgesamt besteht sie aus vier Konten zum Mandat:

 

Das Aktenkonto sammelt alle Kosten des Verfahrens. Hier stehen also alle Gebühren, Auslagen, Gerichtskosten etc.. Der Ausgleich des Aktenkontos erfolgt über eine Kostenrechnung oder Sollstellung. Die dazu gehörende Gegenbuchung erfolgt dann im Mandantenkonto.

Das Mandantenkonto spiegelt das finanzielle Verhältnis Kanzlei - Mandant wieder. Ist es im Soll, so hat die Kanzlei noch Geld vom Mandanten zu bekommen. Ist es im Haben so ist ein Guthaben des Mandanten vorhanden (Vorschüsse, Fremdgelder).

Sollbuchungen sind Kostenrechnungen und Sollstellungen aus dem Aktenkonto oder auch Auszahlungen an den Mandanten.

Habenbuchungen sind Zahlungen des Mandanten oder Zahlungen Dritter, die dem Mandanten zustehen und mit Forderungen der Kanzlei verrechnet werden dürfen.

Das Schuldnerkonto spiegelt das verhältnis Schuldner - Gläubiger wieder. Es enthält alle Forderungen des Gläubigers gegenüber dem Schuldner und Zahlungen.

Kosten, die im Schuldnerkonto gebucht werden, werden automatisch im Aktenkonto mitgebucht. Ist der Mandant vorsteuerabzugsberechtigt, so erfolgt die Buchung im Schuldnerkonto ohne Umsstzsteuer, im Aketnkonto mit Umsatzsteuer.

Dieses Konto verbucht, wie auch das Mandantenkonto, Gelder, die dem Mandanten zustehen. Dieses Konto wird nur im Haben geführt. Gelder, die nicht mit Kosten verrechnet werden dürfen (z.B. Unterhaltszahlungen) werden hier gebucht.